Kurtschauer Frauen holen Bronzemedaille

/ Juni 24, 2018/ Faustball

Zweite Männermannschaft verpasst Medaille knapp

Bachfeld. Am Sonntag fand sowohl im Männer- als auch im Frauenbereich die Thüringer Landesmeisterschaft im Feldfaustball statt.
Ab 10 Uhr hatten die Kurtschauer Damen zunächst spielfrei, während Tabellenführer Fortuna Seebergen das erste Halbfinale mit 3:1 nach Sätzen (11:9, 11:6, 14:15, 11:8) gegen die VSG 70 Bad Frankenhausen für sich entschied und als erstes Team ins Endspiel einzog. Wenig später duellierten sich die Sportgemeinschaft Kurtschau und Gastgeber TSV 1898 Bachfeld im zweiten Halbfinale. Es entwickelte sich hier ein sehr knappes Duell, wie es zwischen diesen beiden Teams auch in der Vergangenheit oft der Fall gewesen war. Nachdem Kurtschau die ersten beiden Sätze mit 11:8 gewinnen konnte, benötigte man nur noch einen weiteren Satzgewinn für den Finaleinzug. Dieser wollte jedoch nicht gelingen, sodass man die drei restlichen Sätze mit 9:11, 8:11 und 3:11 abgeben musste und durch die daraus entstehende 2:3-Niederlage nach Sätzen die Finalteilnahme doch noch verpasste.
Stattdessen ging es für die Kurtschauer Damen gegen Bad Frankenhausen wenig später um den dritten Platz. Nachdem der erste Satz mit 11:13 verloren ging, fand Kurtschau wieder besser ins Spiel, gewann die restlichen Sätze mit 11:8, 12:10 und nochmals 11:8 und damit das Gesamtspiel mit 3:1 nach Sätzen. Mit diesem Erfolg sicherten sich die Damen der SG Kurtschau die Bronzemedaille bei der diesjährigen Landesmeisterschaft. Im Endspiel wies Seebergen die gastgebenden Bachfelder mit 3:1 nach Sätzen (12:10, 11:5, 8:11, 11:6) in die Schranken und holte sich erstmals seit langer Zeit wieder den Landesmeistertitel im Thüringer Faustball.
Die Damenmannschaft der SGK spielte am Sonntag mit Denise Steinführer, Katharina Sturm, Paula Kluge, Emely Stier, Anna Sturm sowie Johanna Frantz.

Zeitgleich und am gleichen Ort wurde die Landesmeisterschaft im Männerbereich ausgetragen. Für diese hatte sich aus den Reihen der SG Kurtschau diesmal die zweite anstelle der ersten Mannschaft qualifiziert und traf im Halbfinale auf Titelverteidiger SV 1975 Zeulenroda. In diesem Spiel war Kurtschau II nahezu chancenlos, zeigte eine überschaubare Leistung und unterlag verdient mit 0:3 nach Sätzen (6:11, 6:11, 9:11). Bereits zuvor hatte der TSV 1898 Bachfeld ebenfalls einen 3:0-Halbfinalsieg (14:12, 15:14, 11:8) gegen den TV 98 Erfurt feiern können, sodass sich Bachfeld und Zeulenroda für das Finale qualifizierten, während Kurtschau II und Erfurt im Spiel um Platz drei aufeinander trafen.
Das Spiel um den dritten Platz zwischen der zweiten Mannschaft der SG Kurtschau und dem TV 98 Erfurt entwickelte sich zu einer enorm spannenden Partie, in die die Kurtschauer mit zwei 12:10-Satzsiegen zu Beginn gut starteten und sich einen 2:0-Vorsprung erarbeiteten. In der Folge kam jedoch Erfurt etwas besser auf und konnte die nächsten beiden Sätze mit 12:10 sowie 11:7 gewinnen und zum 2:2 ausgleichen, sodass im fünften und letzten Satz die Entscheidung gefällt werden musste. Auch dieser Entscheidungssatz geriet zu einer sehr knappen Angelegenheit, die letztlich mit 15:13 von Erfurt gewonnen wurde. Die Spieler aus der Thüringer Landeshauptstadt sicherten sich damit glücklich den dritten Platz, während Kurtschau II seine erste Medaille im Männerbereich ganz knapp verpasste.
Im Endspiel konnte Zeulenroda schließlich seinen Triumph aus dem Vorjahr wiederholen und Bachfeld verdient mit 3:1 nach Sätzen bei Satzergebnissen von 9:11, 11:6, 11:9 und 11:8 besiegen.
Die zweite Männermannschaft der Sportgemeinschaft Kurtschau spielte am Sonntag mit Max Jacob, Stefan Rohleder, Christian Labuhn, Lucas Etzold, Hannes Schmeißner und Michael Sturm.

von Christian Labuhn

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